Unsichtbare Stadt als (wissenschafliches) Thema

Unsichtbare Stadt als (wissenschaftliches) Thema[1]

Städte gelten als die komplexesten menschlichen Artefakte. Städte sind seit Menschengedenken die stärkste Ballung von Menschen, Gebäuden, Infrastrukturen, sie sind Zentrum des politischen, sozialen, kulturellen, religiösen und ökonomischen Lebens, sie sind Zentrum von Innovationen, Auseinandersetzungen und Umwälzungen aller Art. Sie sind Gegenstand von Inszenierungen der Gebäude, Zonen des Kampfes um die (symbolischen) Orte. Die Darstellungen und Visualisierungen sind vielfältig, sie reichen vom Abbild, zum Entwurf des Geplanten, von der Utopie zur Dystopie. Städte sind Gegenstand aller Kunstrichtungen. Die Stadt ist Sehnsuchtsort („Stadtluft macht frei“), abschreckendes Beispiel („Sündenbabel“) und Bedrohung („Moloch“, „Großstadtdschungel“).

Schon mit diesen wenigen eklektischen Andeutungen wird erkennbar, dass Stadt nur unzureichend und unvollständig zu erfassen und zu beschreiben ist, dass die umfassende Repräsentierbarkeit der Stadt unmöglich ist (Latour 2009, Schabacher 2015, S. 88). Ein Grund ist, dass Stadt weit über das Materielle hinausgeht, vermutlich ist das Immaterielle viel wichtiger als das Materielle. Insbesondere in den Künsten und in der Auseinandersetzung um Macht hat dieses Nichtsichtbare immer wieder die entscheidende Rolle gespielt. „Keiner weiß besser als du, weiser Kublai, daß man die Stadt niemals mit der Rede verwechseln darf, die sie beschreibt.“ (Calvino, 1977, S. 71)

Wenn aber dem Immateriellen, damit dem Unsichtbaren, wie angedeutet eine so große Bedeutung zukommt, lohnt es sich, sich intensiver und gezielt damit auseinanderzusetzen, zumal das Unsichtbare vielfältige Dimensionen hat. Die „Unsichtbare Stadt“ ist ein Thema, das zwar eine gewisse Faszination ausübt, die sich aber noch relativ bescheiden in schriftlichen (wissenschaftlichen) Dokumenten manifestiert – auch wenn in den letzten Jahren ein deutlicher Anstieg der Beschäftigung mit dem Thema festzustellen ist, wie google Abfragen mit den Stichworten „unsichtbare Stadt“ oder „invisible city“ zeigen. Eine wiederholte grobe Analyse zeigt, dass sich ein großer Teil der Treffer auf das Buch von Calvino oder davon inspirierte Gestaltungsprojekte bezieht, auch wenn sich das in den letzten Jahren zu ändern beginnt. Dennoch spielen vor allem im weitesten Sinn künstlerische Auseinandersetzungen eine große Rolle, systematische Analysen dagegen nicht.

Als ein erster grober Hinweis auf die wissenschaftliche Beschäftigung mit dem Thema kann eine Abfrage bei google ngram viewer dienen. Auch wenn der zugrunde liegende Literaturkorpus nur bis 2000 reicht, wird zumindest für die erfasste Zeit der Literatur (1800 – 2000) erkennbar, wie schwankend, allerdings auf sehr niedrigem Niveau, der Begriff über die Zeit im Literaturkorpus auftaucht (Abbildung 1).

Abbildung 1: „Invisible City“ – google ngram viewer 23.04.2018

Der Text zum Thema ist der bereits zitierte Roman „Die unsichtbaren Städte“ von Italo Calvino, erstmals 1972 veröffentlicht, der auf literarische Weise das Thema auch schon weitreichend umrissen hat. In diesem Roman beschreibt Calvino eine größere Zahl von fiktiven Städten, die alle weibliche Namen tragen, unter Titeln wie „die Städte und die Erinnerung“, „die Städte und der Wunsch“, „die Städte und die Zeichen“, „die subtilen Städte“, „die andauernden Städte“ etc., in denen er ganz spezifische Aspekte von Stadt, von städtischer Entwicklung auf den unterschiedlichsten Ebenen wie im Brennglas beschreibt. Diese Stadtbeschreibungen werden von Marco Polo, der von Kublai Khan auf Reisen geschickt wurde, um die unterschiedlichen Städte zu erkunden, geliefert. Zwischen den Kapiteln mit jeweils mehreren Stadtbeschreibungen sind Passagen eingeschoben, in denen Marco Polo mit dem Khan über die Rolle von Städten, ihre Entstehung und Analyse diskutiert – letztlich diskutieren sie über Stadttheorie:

„Und doch habe ich in meinem Geiste ein Stadtmodell konstruiert, von dem sämtliche möglichen Städte abzuleiten sind“, sagte Kublai. „Dieses enthält alles, was der Regel entspricht. Da die existierenden Städte sich in unterschiedlichem Maße von der Regel entfernen, brauche ich nur die Ausnahmen von der Regel in Betracht zu ziehen und die wahrscheinlichsten Kombinationen zu errechnen.“

„Auch ich habe mir das Modell einer Stadt ausgedacht, von dem ich alle anderen ableite“, erwiderte Marco. „Es ist eine Stadt, die nur aus Ausnahmen, Ausschließungen, Gegensätzlichkeiten, Widersinnigkeiten besteht. Wenn eine solche Stadt das Unwahrscheinlichste ist, was es gibt, so erhöhen sich bei zahlenmäßiger Verringerung der abnormen Elemente die Wahrscheinlichkeiten, daß die Stadt wirklich besteht. Ich brauche also bei meinem Modell nur Ausnahmen zu subtrahieren und habe dann, gleichgültig, nach welcher Reihenfolge ich vorgehe, eine von den Städten vor mir, die, wenn auch stets als Ausnahmeerscheinung, existieren. Doch kann ich mein Unterfangen nicht über eine bestimmte Grenze vorantreiben: Ich würde Städte erhalten, die zu wahrscheinlich sind, um wahr zu sein.“ (Calvino 1977, S. 80)

So umfassend und systematisch hat sich bislang kein wissenschaftliches Werk mit dem Thema auseinandergesetzt, obwohl es eine ganze Reihe von Veröffentlichungen gibt, die das Thema auch im Titel oder in einzelnen Kapiteln oder Passagen aufgreifen, meist aber nur bestimmte Aspekte behandeln – wie etwa die unsichtbare Infrastruktur als Voraussetzung des Funktionierens von Stadt oder das Verborgene, im Schatten der öffentlichen Wahrnehmung Verbleibende. Gerade in den letzten Jahren hat es immer wieder Workshops, Tagungen (z. B. „In/Visible City. Infrastrukturen und Mediatisierung der Stadt im historischen Wandel“ und eine Sommerschule zum Thema gegeben.

In dem Buch “The Weightless World” von Diane Coyle (1999) gibt es ein Kapitel mit dem Titel “Visible and Invisible Cities” (S. 192-211). Dieser Text handelt allerdings ausschließlich von der Frage, ob sich die wirtschaftlichen Aktivitäten in großem Umfang in die virtuelle Welt verlagern, wir also mehrheitlich zur Telependlern würden oder ob nicht gerade „die gewichtslose Ökonomie“ eine sei, die auf persönlichen Austausch und damit auf die Stadt angewiesen sei. Auch wenn solch explizite Titel eine Seltenheit sind, hat die wenn auch eher implizite Beschäftigung mit wichtigen Aspekten der unsichtbaren Stadt in den letzten Jahren aus verschiedenen Gründen deutlich zugenommen. Diese Abhandlungen werden aber in der Regel eher mit Titeln versehen, die auf die disziplinäre Herkunft der Autorinnen und Autoren verweisen, nur selten werden diese Auseinandersetzungen unter der gemeinsamen Perspektive „Sichtbarkeit – Unsichtbarkeit“ eingeordnet.

Der sehr lesenswerte Aufsatz von Gabriele Schabacher (2015) trägt den Titel „Unsichtbare Stadt: Zur Medialität urbaner Architekturen“. In diesem Aufsatz setzt sie sich mit dem Topos der der unsichtbaren Stadt in verschiedenen Dimensionen auseinander (zivilisationsgeschichtlich, informationstechnisch-infrastrukturell, Repräsentierbarkeit). Sie beschreibt damit sehr zentrale Aspekte der unsichtbaren Stadt, lässt aber andere aus: „Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass sich der Topos der unsichtbaren Stadt insbesondere dort als produktiv erweist, wo es um die Analyse epistemischer wie politischer Konstellationen urbaner Architekturen und Infrastrukturen geht und zwar unabhängig davon, wie Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit im Einzelfall jeweils bewertet werden.“ Gerade jedoch auch die Aspekte, die über Architekturen und Infrastrukturen hinausgehen, scheinen mir von großer Bedeutung zu sein.

Zu den Gründen, warum wichtige Aspekte der unsichtbaren Stadt in jüngster Zeit sehr viel mehr Aufmerksamkeit erlangen, gehören das wachsende Interesse an der Bedeutung der individuellen Wahrnehmung von Städten und damit an den Sinnen in der Stadt (z. B. Payer 2016)(sensous urbanism, z. B. Schwanhäußer 2016), die Rolle von Atmosphären (z. B. Hasse 2012) und Eigenlogiken von Städten (z. B. Berking, Löw 2008) sowie die Auseinandersetzung um die Rolle des Verhaltens für die Konstitution von Raum. Die Idee der „Scapes“ („Situationen“, „-schaften“) wird auf verschiedene Sinne häufig mit explizitem Bezug auf die Stadt angewandt: soundscapes (z. B. Kang, Schulte-Fortkamp 2015), lightscapes (z. B. Dobler et al. 2015), light- and soundscapes (Radicchi, Henckel 2017), smellscapes (z. B. Henshaw 2014) bis hin zu timescapes und städtischen Rhythmen (z. B. Lefebvre 2004, Neuhaus 2015, Wunderlich 2013). Zu der Zunahme des Interesses und der Auseinandersetzung hat zudem wesentlich beigetragen, dass neue Methoden der Analyse und Visualisierung entwickelt wurden und durch die sozialen Medien und andere Bereiche der sogenannten big data sich neue empirische Möglichkeiten eröffneten.

Vor allem für Planer mag die „unsichtbare Stadt“ als Thema zunächst kontraintuitiv erscheinen. Denn gerade die Planung ist auf den ersten Blick eine vor allem die materielle Stadt prägende Aktivität. Es geht um die Gestaltung des sichtbaren, wahrnehmbaren Raumes, den zu „ordnen“ die Aufgabe des Städtebaus ist. Die materielle Ordnung, die Fassung des Raumes, die materiellen Bezüge zwischen den Gebäuden, die Wegeführung, die Sichtachsen, die räumliche Verteilung von Funktionen etc. stehen im Vordergrund, selbst wenn zu den Aufgaben auch die Planung und Bereitstellung von unterirdischen und damit nicht sichtbaren Infrastrukturen gehört. Dennoch scheint mir, dass Städtebau und Urban Design vor allem dem Visuellen verpflichteten Disziplinen, die das Sichtbare in den Vordergrund stellen, sind. Es geht um die Gestaltung des materiellen Raumes, die in Plänen und Modellen, neuerdings auch in Simulationen visuell vorkonzipiert wird. Dem Laien mag es (vor allem im Städtebau) zuweilen gar scheinen, als seien die Gestaltungsprinzipien und die gestalterische Idee nur auf dem Plan erkennbar, als ginge es um das Bild auf dem Plan und das Gestaltungskonzept würde sich in der Realisierung nicht materialisieren und für den Nutzer erkennbar werden. „Luftbildstädtebau“ (Blum/Neitzke 2009) ist ein Stichwort für die Bedeutung des Bildlichen in der Stadtplanung, das von den beiden Autoren am Beispiel von Dubai ausformuliert wird. Als Gegenposition zum Luftbildstädtebau wird gefordert, „dass man städtische Räume in der Planung mit den Augen derer entwickelt, die sich in ihnen bewegen, dass das menschliche Auge nicht nur aus der Vogelperspektive zum Träumen gebracht werden will. Wo diese Lektion nicht beachtet wird, entstehen, wie Le Corbusier sagt, nichts als tote Architektur, tote Räume“ (Blum/Neitzke 2009).

Zwar ist auch Planern in der Regel klar, dass mit dieser materiellen Ordnung auch die Rahmung, die Möglichkeiten für viele immaterielle Aspekte des Raumes geschaffen werden. Wesentliche Aspekte des „Unsichtbaren“, vor allem auch die Sinne jenseits des Visuellen betreffend, fließen allerdings bestenfalls implizit in die städtebauliche Planung ein oder es werden – unter ganz bestimmten Anforderungen – nur jeweils sehr spezifische Aspekte explizit geplant.

Wenn allerdings – wie hier unterstellt – die Stadt in hohem Maße von „Unsichtbarem“ geprägt wird, scheint es mir an der Zeit, sich in der Stadtforschung und der Stadtplanung explizit mit dem Rahmenthema auseinanderzusetzen, mit dem Verhältnis von sichtbarer und unsichtbarer Stadt, der Bedeutung der unterschiedlichen Aspekte des Unsichtbaren und den Wechselverhältnissen zwischen Sichtbarem und Unsichtbarem. Dies ist meines Erachtens nicht nur für ein umfassenderes Verständnis der Funktionsweise von Stadt, sondern auch für eine differenziertere Steuerung im Sinne der Förderung lebenswerter Städte von großer Bedeutung.

Insbesondere vor dem Hintergrund neuer Techniken der Bildgewinnung u. a. Satellitenaufnahmen, Überwachungskameras sowie Techniken der Datengewinnung wie remote sensing, GIS, der Verfügbarkeit neuer Datenbestände (Big Data, Mobilfunkdaten, Daten sozialer Netzwerke etc.) und deren Visualisierung ist es möglich, neue Informationen über die Städte und ihre Funktionsweisen zu gewinnen. Es können Dinge, die bislang nicht erkennbar waren, – zumindest indirekt – sichtbar gemacht werden. Dadurch eröffnen sich der Forschung neue Möglichkeiten – die Kosten dieses Erkenntnisgewinns sind ein eigenes Thema. Damit gewinnt die Debatte um Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit einen neuen Drive.

Die Beschäftigung mit dem Thema „Unsichtbare Stadt“ greift – wie angedeutet – auf sehr unterschiedliche Debattenstränge und Teilaspekte der (Stadt)Forschung zurück, vor allem wirft sie eine Vielzahl von sehr unterschiedlichen Fragen auf – deskriptiv-analytische und normative –, mit denen man sich u. a. bei einer umfassenden Behandlung des Themas befassen muss:

  • Welches sind relevante Facetten der unsichtbaren Stadt?
  • Welchen Einfluss auf die Stadt haben die verschiedenen materiellen und immateriellen Dimensionen der unsichtbaren Stadt?
  • Wie hängen sichtbare und unsichtbare Aspekte der Stadt zusammen, welches Verhältnis haben sie zueinander? Welche Wechselwirkungen bestehen zwischen Unsichtbarem und Sichtbarem?
  • Wer steuert die unsichtbare Stadt?
  • Gibt es „Machtzentren“ des Sichtbaren und des Unsichtbaren, wie werden Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit beeinflusst?
  • Wer entscheidet über Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit? Mit welcher Legitimation?
  • Für wen ist was sichtbar oder unsichtbar, wird sichtbar oder unsichtbar gemacht? Welche Selektivitäten von Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit gibt es?
  • Ist Sichtbarkeit (Transparenz) immer gut und richtig? Gibt es einen Anspruch auf Sichtbarkeit?
  • Welche Techniken der Herstellung von Sichtbarkeit oder Unsichtbarkeit gibt es? Wie entwickeln und verändern sich diese Techniken?
  • Wer kann diese Techniken nutzen und nutzt sie? In welcher Weise?
  • Welche Legitimationsprobleme tauchen auf?
  • Wo liegen die Grenzen der Sichtbarkeit und der Herstellung von Sichtbarkeit (faktisch und normativ)?
  • Wo liegen die Grenzen der Unsichtbarkeit und der Herstellung von Unsichtbarkeit (faktisch und normativ)?
  • Welche neuen Sichtbarkeiten oder Unsichtbarkeiten entstehen?
  • Welche Veränderungen treten durch veränderte (Un-)Sichtbarkeiten ein und für wen?
  • Welche Auseinandersetzungen werden über Sichtbarkeit oder Unsichtbarkeit geführt? Von wem? Mit welchen Argumenten und mit welchen Legitimationsansprüchen?

Die deskriptiv-analytischen Fragen beziehen sich im Wesentlichen darauf, ob und wie etwas sichtbar oder unsichtbar gemacht werden kann und mit welchen Instrumenten dies geschehen kann. Die normativen Fragen zielen auf die Klärung, was wann warum für wen sichtbar oder nicht sichtbar sein, bleiben oder werden soll. Sie beziehen sich damit auf die Auseinandersetzung um die Sichtbarkeit – es geht also um Perspektivierung und „Sichtbarkeitsregime“ (Hempel et al. 2011) und die Rolle der Akteure.

Bruno Latour hat sich am Beispiel Paris mit einer multimedialen Repräsentation der unsichtbaren Stadt auseinandergesetzt (2009, 2012). Er verweist dabei auf die Unmöglichkeit, die Stadt umfassend sichtbar zu machen: “Everything in the city remains invisible, everything and, over and above everything, the city taken as a whole.” (Latour 2012: 91) Der Versuch, die Stadt sichtbar zu machen, werde nie zu einem panopticon führen, sondern bestenfalls zu oligopticons: „The most complete panopticon, the most integrated software, is never more than a peep show.“ (Latour 2012:91)

Diese Peepshow durch unterschiedliche Blicke, unterschiedliche Perspektiven, für unterschiedliche Bereiche der Stadt zu bereichern, ist ein Anspruch dieses Blogs.

Literatur

Berking, Helmuth; Löw, Martina (2008): Die Eigenlogik der Städte: Neue Wege für die Stadtforschung. Frankfurt/M.

Blum, Elisabeth; Neitzke, Peter (2009): Dubai – Der Schein von Stadt. Ein Zwischenbericht.  Letzter Zugriff 21.12.2009.

Calvino, Italo (1977): Die unsichtbaren Städte. München (Heyne Taschenbuchausgabe. Italienisches Original von 1972).

Coyle, Diane (1999): The Weightless World: Strategies for Managing the Digital Economy, Cambridge, Mass.

Dobler, Gregory; Masoud Ghandehari, Steven E. Koonin, Rouzbeh Nazari, Aristides Patrinos, Mohit S. Sharma, Arya Tafvizi, Huy T. Vo, Jonathan S. Wurtele (2015): Dynamics of the urban lightscape. In: Information Systems Volume 54, December 2015, pp. 115-126, letzter Zugriff 26.04.2018.

Hasse, Jürgen (2012): Atmosphären der Stadt: Aufgespürte Räume. Berlin.

Hempel, Leon; Krasmann, Susanne; Bröckling, Ulrich (2011): Sichtbarkeitsregime. Überwachung, Sicherheit und Privatheit im 21. Jahrhundert. Eine Einleitung. In: Hempel, Leon; Krasmann, Susanne; Bröckling, Ulrich (Hrsg.) (2011): Sichtbarkeitsregime. Überwachung, Sicherheit und Privatheit im 21. Jahrhundert. Leviathan Sonderheft 25/2010. Wiesbaden.

Henckel, Dietrich (2011): Öffentlicher Zeit-Raum, in: Flecken, Ursula; Calbet i Elias, Laura (Hrsg.): Der öffentliche Raum – Sichten, Reflexionen, Beispiele. Berlin, S. 85-94.

Henckel, Dietrich; Thomaier, Susanne et al. (2011): Fachlicher Nachwuchs entwirft Zukunft – die unsichtbare Stadt. (Projektbericht im Rahmen der Nationalen Stadtentwicklungspolitik, gefördert durch Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sowie Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung). Berlin. Letzter Zugriff 05.04.2018.

Henshaw, Victoria (2014): Urban Smellscapes. New York.

Kang, Jian; Schulte-Fortkamp, Brigitte (Hrsg.) (2015): Soundscape and the Built Environment. Boca Raton, Florida (Springer).

Latour, Bruno (2012): Paris, invisible city: The plasma. In: City, Culture and Society No. 3, S. 91-93, Zugriff 16.07.2018.

Latour, Bruno (2009). Paris -Ville invisible. Letzter Zugriff 16.07.2018.

Lefebvre, Henri (2004): Rhythmanalysis. Space, Time and Everyday Life. Wirral.

Neuhaus, Fabian (2015): Emergent spatio-temporal dimensions of the city. Habitus and urban rhythms. Dordrecht (Springer).

Offenhuber, Dietmar; Ratti, Carlo (Hrsg.) (2013): Die Stadt entschlüsseln: Wie Echtzeitdaten den Urbanismus verändern. Gütersloh, Berlin, Basel (Bauwelt Fundamente, Band 150).

Payer, Peter (Hrsg.) (2016): Die Stadt und die Sinne. Reportagen und Feuilletons um 1900. Wien.

Radicchi, Antonella; Henckel, Dietrich (2017): Lightscapes and Soundscapes of the Urban Night. Berlin/Florence. 32nd Italian Congress of Geography, 7-10 June 2017, Rome (IT).

Schabacher, Gabriele (2015): Unsichtbare Stadt. Zur Medialität urbaner Architekturen. In: Zeitschrift für Medienwissenschaft Vol. 12, H. 1/2015, S. 79-90. Letzter Zugriff 22.04.2018.

Schwanhäußer, Anja (Hrsg.) (2016): Sensing the City: A Companion to Urban Anthropology. Gütersloh, Berlin, Basel (Bauwelt Fundamente, Band 155).

Wunderlich, Filipa (2013): Place-Temporality and Urban Place-Rhythms in Urban Analysis and Design: An Aesthetic Akin to Music. In: Journal of Urban Design, Vol. 18, No. 3, 383–408. Letzter Zugriff 07.03.2018.

 

[1] Teile dieses Textes beruhen auf der früher geschriebenen Einleitung zu Henckel/Thomaier et al. 2011.

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